WAFFENHANDEL
„Aladin“ und
der Datensduatz
Zollfahnder hoben in Düsseldorf einen
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DEUTSCHLAND
‚Die Herren kamen ohne böse Absicht.
An einem Vormittag Ende Oktober
betraten zwei Betriebsprüfer der Oberfi-
nanzdirektion (OPI)) das Bürogebäude
Kaisemwerther Straße 142 in Düssel-
dorf. Dort, umgeben von den Nieder-
lassungen edler .Modefirmen, unterhält
die Firma DJ.O. ein „Contact Office 1‘ .
Das unscheinbare Kürzel DJ.O. steht
für Defense Industries Organisation -
die Beschaffungsbehörde des kaut-
schen Verteidigungsmlnisteriums.
Die beiden Finanzbeamten wollten
bei der D.LO eine Außenwirtschaftsprü-
fung durchführen, reine Routinesache.
Zunächst gaben sich die anwesenden
Iraner freundlich, legten bereitwillig
ihre Bücher vot Nur bei bestimmten
Akten wurden die D.LO.-Leute bockig.
wollten auch keine Fotokopien zulas-
sen. Die beiden OFD-Priifer schöpften
Verdacht, bestanden auf Einsicht in al-
le Unterlagen. Als die ihnen verweigert
wurde, fuhren sie kurzerhand zur
Staatsanwaltschaft und kehrten wenig
später mit Verstärkung und einem
Hausdurchsuchungsbefehl zurück.
Staatsanwaltschaft und Zollfahndung
übernahmen die Federführung.
Aus der spontanen Aktion entwickel-
te sich eine umfangreiche Operation
gegen das Beschaffungsnetz des ira-
nischen Verteidigungsmintsterturns in
Deutschland. Die ersten DI.O.-Funktio-
näre haben die Bundesrepublik bereits
Hals über Kopf verlassen. Seit Tagen
nimmt im DJfl-Biiro niemand mehr
das Telefon ab. Zolliahnder haben
Spuren zu deutschen Zulieferern auf-
genommen. Ein Sicherheitsexperte in
Bonn: ‚Der deutsche Knotenpunkt im
D.I.O,-Netz ist praktisch zerschlagen. 1 ‘
Der Coup der Fahnder dürfte die ohne-
hin wegen des Berliner .Mykonos“-Pro-
zesses angespannten Beziehungen zwi-
schen Bonn und Teheran weiter belasten.
Schon bei der ersten Sichtung des bei
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